Heute um 11:05h in Berlin gelandet. Morgen ist hier den ganzen Tag Veranstaltung, aber heute war massig Zeit in der Stadt was zu machen.

Nach alter Tradition auf Geschäftsreisen habe ich mir vorgenommen auf ToyHunting zu gehen. Ich hatte auch schon einen Laden ausgemacht, als mir eingefallen ist, dass es in Berlin ja das Computerspiele Museum gibt. Als Sammler von alten Konsolen und allerlei Games ist das genau das Richtige. In die Bahn – 30 Minuten gefahren – 8 Euro Eintritt auf den Tisch gelegt und rein in den Laden. Sehr groß scheint mir das Museum nicht zu sein, aber dafür voll mit geilen Retro-Konsolen und Computerkrams.

Bis auf die Home Computer, habe ich hier umgefähr 80% meiner Retro-Konsolen Sammlung wiedergefunden. Außerdem hatten die jede Menge Automaten, die sogar “bezockbar” waren. So habe ich mich natürlich zuerst mal ausgiebig an dem Frogger und Space Invaders Automaten ausgelassen. Das war echt wie früher, als man in einer der örtlichen Kneipen als Kind sein komplettes Geld im Phoenix Automaten versenkt hat. Das Museum ist echt schön aufgemacht. Am besten fand ich den Teil, in dem alte Kinderzimmer mit den zugehörigen Konsolen / Computern und Möbeln nachgebaut wurden. Im NES Zimmer lagen 3 Fragezeichen Kassetten rum und ein Rambo Poster hing an der Wand. Dann gab es noch ein 70er Zimmer mit 2 Pong Konsolen. Einen Oric wurde auch ausgestellt und ich habe mich sofort an 1983 zurück erinnert, als ich das 1. Mal Harrier Attack auf dem Oric meines Bruders gezockt habe:

Der Besuch hat sich auf jeden Fall schwer gelohnt! Highlight für mich waren der Pong Automat und die Magnavox Odyssey (mein heiliger Gral unter den Konsolen).

 

The Holy Grail